Kanzlei Dr. Betzler – Rechtsanwälte & Notar.

Dr. Jennifer Antomo

Foto: Dr. Jennifer Antomo

studierte von 2006 bis 2011 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Rechtswissenschaften. Nach dem Ersten Staatsexamen war sie zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einer Wirtschaftskanzlei in Frankfurt und im Anschluss daran am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Mainz tätig. Ein Stipendium ermöglichte ihr einen Forschungsaufenthalt an der New York University School of Law (NYU). 2016 wurde Frau Dr. Antomo mit einer Arbeit zum internationalen Zivilverfahrensrecht promoviert. Für ihre Dissertation wurde sie mit dem Preis der Dr. Feldbausch-Stiftung ausgezeichnet.

Ebenfalls im Jahr 2016 schloss Frau Dr. Antomo ihr Referendariat am Landgericht Wiesbaden mit dem Zweiten Staatsexamen ab, nachdem sie die Referendarsstationen u.a. bei einer Wirtschaftskanzlei in Frankfurt im Bereich Prozessführung und bei einer Wirtschaftskanzlei in London im Bereich Gesellschaftsrecht verbracht hatte.

Nach dem Referendariat wurde Frau Dr. Antomo zur Akademischen Rätin a.Z. an der Universität Mainz ernannt, wo sie seither als Habilitandin forscht und lehrt. Ihre Lehrtätigkeit hat sie zu Gastdozenturen nach Griechenland, Estland und Ungarn gebracht und wurde 2017 mit dem Lehrpreis der Universität Mainz ausgezeichnet. Im September 2018 erfolgte die Zulassung als Rechtsanwältin und der Eintritt in die Kanzlei Dr. Betzler.

Frau Dr. Antomo publiziert regelmäßig in Büchern und Fachzeitschriften im Bereich des Vertragsrechts, des Familienrechts und des Zivilverfahrensrechts einschließlich der internationalen Bezüge. Als Rechtsanwältin verstärkt sie in Ergänzung zu ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit die zivilrechtliche Beratung der Kanzlei Dr. Betzler.

Veröffentlichungen (Auswahl):

  • Begründung von Mietverhältnis und Wohngemeinschaft, in: v. Bressensdorf/Staake (Hrsg.), Rechtshandbuch Wohngemeinschaften, erscheint 2019 bei C.H. Beck
  • Reformbedarf bei der Anerkennung von Privatscheidungen, in: NZFam 2018, S. 243
  • Schadensersatz wegen der Verletzung einer internationalen Gerichtsstandsvereinbarung?, Mohr Siebeck 2017 (XXXVI, 719 Seiten)
  • Kinderehen, ordre public und Gesetzesreform, in: NJW 2016, S. 3558
  • Anmerkung zu BGH v. 18.6.2015 – III ZR 198/14 (Verjährungshemmung durch Stellung eines Güteantrags und Anwaltshaftung), in: JZ 2015, S. 1109
  • Aufwind für internationale Gerichtsstandsvereinbarungen – Inkrafttreten des Haager Übereinkommens, in: NJW 2015, S. 2919
  • Zum Verhältnis zwischen § 89b HGB sowie anderen Eingriffsnormen und internationalen Gerichtsstands- oder Schiedsvereinbarungen, in: IHR 2013, S. 225
  • Zum Inkrafttreten der Neuregelung der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern, in: FamRZ 2013, S. 665 (gemeinsam mit Peter Huber)